Cloud Monitor 2017 – Unternehmen setzen auf die Cloud

Schnelle Skalierbarkeit, organisatorische Flexibilität und ortsunabhängiger Zugriff – Das sind nur drei Vorteile, die die Nutzung von Cloud-Diensten mit sich bringt. Das wissen mittlerweile auch Deutschlands Unternehmen und setzen verstärkt auf die Cloud, wie der neue Cloud Monitor zeigt.

Für den jährlich von KPMG im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom durchgeführten Cloud Monitor wurden insgesamt 554 Unternehmen in Deutschland zur Nutzung und Bewertung von Cloud-Lösungen befragt. Wichtigstes Ergebnis der Studie: Der Trend zur Cloud hält an. Im Vergleich zum Jahr 2015 ist 2016 die Zahl der Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen, noch einmal deutlich von 54 auf 65 Prozent gestiegen. 2014 waren es erst 44 Prozent. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen setzen zunehmend auf Software, Rechenleistung und Speicher aus der Cloud.

 

Wer Cloud-Dienste nutzt, ist von ihnen überzeugt

Skepsis gegenüber der Public-Cloud herrscht hingegen bei Unternehmen, die noch keine Cloud-Lösungen nutzen. Sie befürchten unter anderem unberechtigten Zugriff und den Verlust ihrer Daten oder sehen Probleme bei rechtlichen und regulatorischen Bestimmungen.

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die Nutzung einer Public-Cloud vor allem positive Auswirkungen hat. Die Unternehmen, die bereits Cloud-Dienste nutzen, sehen eine Zunahme bei der Datensicherheit. Die Mehrheit hat diesbezüglich Vertrauen in die Cloud. Neben den oben genannten Vorteilen – Flexibilität, Skalierbarkeit und ortsunabhängiger Zugriff – sind es ansonsten vor allem sinkende IT-Kosten, die die Unternehmen überzeugen.

 

Cloud Computing als „Basis-Technologie der Digitalisierung“

Es zeigt sich also, dass Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen, überzeugt von ihnen sind. Und deswegen wächst ihre Zahl auch so rasant. Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research, stellt zusammenfassend fest: „Cloud Computing hat sich durchgesetzt und sich innerhalb weniger Jahre zur Basis-Technologie der Digitalisierung entwickelt“.

 

Quelle: Bitkom